Strickjacken
Strickjacken von kuschelig bis elegant
Mit Freude habe ich festgestellt, dass in diesem Winter das Angebot an Strickjacken so groß ist wie noch nie.
Es gibt sie mit kurzem und mit langem Arm, in figurumspielenderf Form und auch in der Kastenform, die Audry Hepburn so unnachahmlich getragen hat.
Große Materialvielfalt
Strickjacken gibt es in ganz feinen Garnen und in rustikaler Wolle wie z.B. Shetlandwolle. Für besondere Anlässe gibt es Twinsets in Kashmir oder in Kashmir/Woll-Mischungen, manchmal sogar mit Seidenbeigabe. Und natürlich gibt es Strickjacken auch in reiner Seide, meist in Schwarz für die Abendmode und mit Pailetten bestickt.
Baumwoll-Strickjacken sind auch sehr beliebt, werde aber eher im Sommer getragen. Besonders kleidsam sind sie dann in Weiß oder Marine.
Verschiedene Schnitte, elegant oder sportlich
Eine Strickjacke kann hauptsächlich der Kälte wegen getragen werden, aber auch an Stelle der früheren Capes zur Abendmode. Die warmen Strickjacken sind oft in Zopfmuster und Grobstrickgarn gestrickt. Elegante Strickjacken sehen mit Schalkragen oder mit Reverskragen besonders vorteilhaft aus. Sie sind dann auch auf Form gewebt und an den Säumen und an der Knopfleiste gedoppelt, was einen guten Sitz garantiert. Auf diese Weise verziehen sie sich auch nicht nach mehrmaligem Waschen oder Reinigen.
Mehr zu Strickjacken: Wer eine Strickjacke hat, der kann selbst im Winter einen kurzärmeligen Pulli tragen, denn die Ärmel der Jacke reichen völlig aus. Das Schöne an der Strickjacke ist auch, dass man sie in überheizten Räumen leicht ablegen und in die größere Handtasche stecken kann.
Strickjacken gibt es auch in graphischen Mustern, mit Blümchenstickerei im Älplerstil, gestreift und kariert. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Viele Frauen (und gelegentlich auch Männer) lassen es sich nicht nehmen, ihre Strickjacken selbst anzufertigen. Da bleibt es natürlich nicht aus, dass fast zu jedem Pulli oder Kleid eine farblich passende Jacke entsteht. Das sieht edel und kostbar aus.
Das schönste an den Strickjacken ist aber zu allen Zeiten gewesen, dass sie vor Kälte schützen und den Körper weich umhüllen. Keine steifen Schulterpolster, keine Wattierungen, nein nur das reine Material der Wolle und das lockere Spiel der Maschen.
Ich bin ein Strickjacken-Fan, seit ich einige Zeit in England verbrachte. Dort tragen die Frauen ganzjährig ihren Cardigan am Körper oder in der Tasche, jedenfalls immer in greifbarer Nähe. Die englischen Strickjacken gefallen mir nach wie vor am besten, aber auch italienische Designer haben originelle Muster und Formen entworfen. Das Highlight der Strickjackenträger ist natürlich eine Jacke aus Kashmir. Unnachahmlich weich und samtig und leicht wie eine Schneeflocke.