Ran an den Speck und die Wintersmüdigkeit!
Um unser schlechtes Gewissen zu beruhigen, fassen wir dann in der Neujahrsnacht allerlei gute Vorsätze: Nicht mehr rauchen, gesünder Essen und mehr Sport treiben! Doch was davon halten wir tatsächlich länger als zwei Wochen durch? Der innere Schweinehund ist oftmals viel zu groß, um mit einem Mal oder nur immer wieder mal stoßweise dagegen anzugehen. Wirklich helfen kann hier nur eine gewisse Regelmäßigkeit, aber dafür bedarf es selbstverständlich einer gehörigen Portion Durchhaltewillen.
Gerade im Winter sollten wir uns aber motivieren, aktiver zu sein. Nicht nur weil wir so den Speck, den wir uns über Weihnachten angefuttert haben, erfolgreich abtrainieren können, sondern weil Sport sich grundsätzlich positiv auf unseren Alltag und unser Gemüt auswirkt. Denn wenn es draußen dunkel und kalt ist, fühlen wir uns meist antriebslos und abgeschlagen.
Grund für die sogenannte Wintersmüdigkeit ist das Melatonin. Dieses Hormon, das den Schlaf-Wach-Rythmus bestimmt, wird nachts vermehrt im Körper gebildet, ins Blut abgegeben und tagsüber wieder abgebaut. Im Winter fehlt jedoch häufig die Intensität des Tageslichts, sodass der Melatoninspiegel höher ist als an hellen, warmen Tagen. Abhilfe schafft da vor allem Bewegung an der frischen Luft, bei der man die wenigen Sonnenstrahlen einfangen kann und den Kreislauf in Schwung bringt. Denn nicht nur, dass wir Licht auftanken können, sondern auch die Aktivität an sich, hilft gegen die Müdigkeit. Sport setzt prinzipiell den Neurotransmitter Serotonin frei, der häufig auch als Glückshormon bezeichnet wird. Dieser bringt den Stoffwechsel in Gang, der Körper kommt zu neuen Kräften und wir fühlen uns fitter.